01/2017 Ausbildung stärken


Cover 01/2017 Ausbildung stärken

Ausbildung stärken - wenn nicht jetzt, wann dann? Die aktuelle Situation in der hauswirtschaftlichen Berufsbildung und gesellschaftlicher Wandel erfordern neue Strategien, angepasste Rahmenbedingungen und gute Argumente. Stärken wir die Ausbildung und die Menschen, die tagtäglich an dieser Sache arbeiten. Mit vielfältigen Artikeln und Weiterbildungsangeboten in „Ausbildung stärken“ hoffen wir, Ihnen starke Argumente für eine starke Ausbildung zu liefern.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

 

da beschäftige ich mich nun mit dem Thema „Ausbildung stärken“ und eigentlich gibt es dazu viel zu sagen. Wir wissen zwar immer was nicht so perfekt läuft, aber tun uns dann auch immer wieder schwer, Forderungen und Konzepte zu formulieren. Vor allem seit die berufliche Bildung in der Hauswirtschaft so stark in der hauswirtschaftlichen Branche diskutiert wird.

Die Ergebnisse der Studie, auch wenn diese schon wieder fast zwei Jahre alt ist, beschreiben es sehr genau, wie es um die Ausbildung in der Praxis steht. Die Diskussionen um Neuordnung ja oder nein wollen ebenfalls nicht enden. Die Anforderungen an zukünftige HauswirtschafterInnen mögen sich auf lange Zeit verändern, aber nach wie vor gibt es noch einige Hausaufgaben vor einer Neuordnung zu erledigen. Und der neu gegründete Deutsche Hauswirtschaftsrat wird im Februar auf seiner Fachtagung der Sektion Berufliche Bildung zwei Tage darüber diskutieren, welche weiteren Strategien zur Zukunftssicherung dieses tollen Berufes notwendig sind. Derzeit besteht ja aber eine sehr gute und durchdachte Ausbildungsverordnung, die die AusbilderInnen in der Umsetzung in ihrem Betrieb vor immer neue Herausforderungen stellt. Der über 70 Seiten starke Rahmenplan muss mit Leben gefüllt werden und dies ist angesichts vieler betrieblicher Umstrukturierungen gar nicht so einfach. AusbilderInnen stärken durch Fortbildungen, neue Medien integrieren und Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeiten, sind nur einige wenige Ansätze. Nebenher noch ausreichend Zeit für die Auszubildenden im eigenen beruflichen Alltag erübrigen, ist eine weitere Herausforderung. Dazu braucht es die Unterstützung der Vorgesetzten. Mit unseren Artikeln hoffen wir, hier wieder für die Diskussionen über den Stellenwert der Hauswirtschaft in den Einrichtungen entsprechende Argumente zu liefern. Berichte aus der Praxis, die Arbeit des Arbeitskreises Berufliche Bildung im MdH, Informationskampagnen und Fortbildungsbeschreibungen sollen Ihnen dabei helfen. Kleine Streiflichter und Meinungen von KollegInnen aus der Branche bestätigen vielleicht Ihre und unsere Meinung zur aktuellen Situation der hauswirtschaftlichen Berufsausbildung.

Motivierte AusbilderInnen in der Hauswirtschaft sind Visitenkarten unseres Berufes und können die Zukunft der Hauswirtschaft mit einer gelungenen Ausbildungspraxis gestalten und professionalisieren.

Lassen Sie uns gemeinsam die bestehende AVO mit Leben füllen. Es steckt mehr drin als man denkt. Und auch hierfür ist der Austausch mit KollegInnen vor Ort oder hier im fundus natürlich der beste Ort.

 

Ihre

Martina Schäfer

 

Inhalt der Ausgabe

Leseproben aus dem Inhalt

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