04/2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement


Cover 04/2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die heutige Arbeitswelt ist geprägt durch schnellere und komplexere Prozesse.
Die Arbeit ist oft mit kräfte- und dadurch gesundheitszehrendem Einsatz der Mitarbeiter verbunden, entsprechend hoch kann es zum Ausfall durch körperliche und psychische Erkrankungen kommen.

Wie lassen sich unter diesen Vorzeichen gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen realisieren?

Wie kann der Betrieb Mitarbeiter nach einer längeren körperlichen oder psychischen Erkrankung wieder voll integrieren?

Wir zeigen Ihnen in dieser Ausgabe Ansätze für das Betriebliche Gesundheitsmanagement auf.


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Stress bei der Arbeit ist weit verbreitet. Damit Mitarbeiter mit ihm besser umgehen können, investieren Betriebe in die Betriebliche Gesundheitsförderung. Es geht um das Gesundbleiben in Zeiten des demografischen Wandels. Unter dem Einfluss von Globalisierung, technischem Fortschritt und organisatorischen Veränderungen ist die heutige Arbeitswelt geprägt von immer schnelleren und komplexeren Prozessen. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt an. Wie lassen sich unter diesen Vorzeichen gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen realisieren? Wie können Arbeitgeber Belastungen für ihre Mitarbeiter – gleich welchen Alters – nachhaltig abfedern?

Ich habe sowohl ganz konkrete Möglichkeiten der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge aufgezeigt, als auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Maßnahmen berücksichtigt. Ich bin mir bewusst, dass es noch ein weites Feld an Aspekten gegeben hätte.

Durch die Vielfältigkeit der Aufgaben steht die Hauswirtschaft auf zwei Seiten: Die Tätigkeiten sind oft mit kräfte- und dadurch gesundheitszehrendem Einsatz verbunden, die durch geeignete Maßnahmen abgemildert werden können. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten können ebenfalls das Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter positiv beeinflussen. Und dann sind da noch die Aufgaben, die das Betriebliche Eingliederungsmanagement fordert um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einer längeren körperlichen oder psychischen Erkrankung wieder voll im Betrieb zu integrieren. Die häufig zitierten Betreuungsleistungen in der Hauswirtschaft können auch für Mitarbeiter zutreffen!

Aber denken Sie auch an sich selbst. Wer stets meint, erreichbar sein zu müssen, hat zu wenig Vertrauen in seine Kolleginnen und Kollegen. Also üben Sie darin Enthaltsamkeit.

Vielleicht gibt die Zeit zwischen den Jahren Ihnen Gelegenheit, mehr an sich selbst zu denken.

Ich wünsche es Ihnen!

Am Ende des Jahres möchte ich Ihnen danken, dass Sie als Leserinnen und Leser fundus die Treue gehalten haben. Wir, das Redaktionsteam, sind bestrebt, Sie viermal im Jahr mit fachlich fundierten Informationen aus der Hauswirtschaft zu begleiten.

Ich wünsche Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und für 2016 Gesundheit und alles Gute!

Ihre

Ruth Waizenegger

Inhalt der Ausgabe

Leseproben aus dem Inhalt

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